Seminardaten

Unerklärliches Verhalten bei Hunden, Katzen und anderen Tieren – Traumata

Datum: 22.02.2019

Uhrzeit: 9:00 - 18:00

Seminarpreis:


Unerklärliches Verhalten bei Hunden, Katzen und anderen Tieren – Traumata

Angstpatienten sind eine besondere Herausforderung.

Fühlt sich ein Hund in einer Stresssituation hilflos oder hat vielleicht sogar Todesangst, kann dies zu Angst oder sogar zum Trauma führen.

Symptome für Stress beim Hund können sein:
– Hochfrequentes Hecheln
– Hyperaktivität, Überreaktionen/ Übersprungshandlungen (z.B. Bellen, Gähnen, Schütteln, etc.)
– Aufmerksamkeits-/ Konzentrationsmangel
– Winseln, Unruhe
– Zwangsverhalten (z.B. Jagen der eigenen Rute)
– Fressen großer Grasmengen
– Beschwichtigungssignale
– Aggressivität
– Selbstverstümmelung und Exzessive Körperpflege
– auch Magen- Darm- Probleme
– Polydipsie und Polyurie (verstärktes Trink- und Urinverhalten)
– Unsauberkeit, Hautprobleme und die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten können auf einen gestressten Hund hindeuten

Selbst eine für den Menschen harmlos scheinende Situation kann für das Tier derart prägend sein, dass er fortan bei Geräuschen, Gerüchen o.ä., welche das Tier an die angstauslösende Situation erinnern, sofort panisch reagiert.

Die häufigsten Gründe für ängstliches Verhalten sind:
– Misshandlung und/ oder Vernachlässigung
– Isolation bzw. reiz arme Aufzucht
– plötzliche Trennung von Jungtieren, Geschwistern oder Bezugspersonen
– medizinische Eingriffe oder Operationen
– sowie Angriffe und Verletzungen durch andere Tiere

Letztendlich lässt sich aber pauschal nicht sagen, welche Situationen für das Tier angstauslösend sind.

Die Ursachen für ein Trauma sind meist körperlich, immer aber seelisch.

Das Tier bringt nach einem einschneidenden Erlebnis bestimmte Umweltreize immer wieder mit der für ihn traumatischen Situation in Verbindung.

z.B.
Konrad ist ein Altdeutscher Hütehund Border Collie Mix und hatte das Glück noch lange bei seiner Mutter aufzuwachen.
Erst mit einem dreiviertel Jahr konnte er in eine andere Gruppe ziehen, um sich dort weiterzuentwickeln.
Jedoch wurde von Anfang an beobachtet, dass sich der Hund oft zurück zog und bevorzugt in dunkle Ecken versteckte.
Er machte nur schwer Schritte nach vorn und kam aus seiner eigenen Haut nicht heraus.

Trotz alledem er in der Lage ist, seine angeborenen Fähigkeiten voll auszuleben, blieb immer ein negativer Beigeschmack.

Konrad zog sich immer wieder in dunkle Ecken zurück.
Es war immer die gleiche Ecke und der gleiche Platz.

Er wollte keine Veränderung. er hat an dem festgehalten was er kannte. In solchen Momenten machen die Tiere keine weitere Entwicklung.

Was ist passiert?
Konrad erfuhr in seiner Welpen Zeit eine Hemmung seiner Persönlichkeit. Obwohl es eine sehr gute Mutter war, bin ich davon ausgegangen, dass sie unbeabsichtigt eine falsche Reaktion ihrem Welpen gegenüber gezeigt hat. Und somit war das Trauma schnell gesetzt.

Traumata haben leider den Beigeschmack, sich nicht wieder alleine aufzulösen.
Sie müssen explizit behandelt werden.

Ich habe hier sehr viel Erfahrung im Umgang solcher Verhaltensauffälligkeiten und Traumata Symptomen.

Es braucht eine taktische und sinn orientierte Vorgehensweise.

Um einen Hund aus seiner Isolation zu bekommen, braucht er ein eigenes Tempo. Wenn wir das berücksichtigen, können Fortschritte viel schneller stattfinden. Aber der erste Schritt ist entscheidend!

Angsthunde brauchen eine ganz besondere, meist langwierige Therapie, bei der Geduld und Verständnis das A und O sind. Doch um einen Angstpatienten therapieren zu können, muss man zunächst wissen, wie Ängste und Traumata entstehen.

Für Hundehalter mit problematischen Hunden oder auch für absolut interessierte Hundehalter besteht hier die Möglichkeit sich einmal vorzustellen und Probleme zu erklären.
Ich gebe Ihnen Hilfestellungen zur richtigen Technik und Vorgehensweise.

Das Verhalten und auch das Problem wird hier richtig erklärt.

Denn erst wenn wir verstehen was das Problem ist, dann weiß man auch was die Lösung ist.
Und das ist das Ziel meines Seminares.

Tagesseminar: 90,- EUR.

Termin: 22.02.2019
Weiterer Termin: 25.04.2019

 


Seminaranmeldung


Melden Sie sich jetzt online an:

 





zum Veranstaltungskalender